Griechenland - Informationen
zu den Buchstaben T und U

Tavernen

Neben dem Kafenion (Informationen dazu siehe unter "K") hat auch die Taverne eine immer noch große Bedeutung im täglichen Leben der Griechen und das besonders im ländlichen Bereich und in kleineren Städten. Was tagsüber für die Griechen das Kafenion ist, ist am Abend die Taverne. Das Leben vieler Griechen spielt sich nicht - wie in weiten Teilen Mitteleuropas - hauptsächlich zuhause ab, sondern in Gesellschaft mit Freunden und Verwandten. Und dazu dient u.a. auch die Taverne (nicht gemeint sind die zahlreichen "Touristen-Tavernen" in den Urlaubszentren). 
Die Griechen gehen zwar auch in die Taverne um zu essen, aber der wichtigste Grund ist die Unterhaltung mit Freunden und Verwandten. Es bilden sich dabei meist größere Tischrunden und nicht selten wird ein weiterer Tisch dazugestellt, wenn später noch weitere Bekannte in die Taverne kommen. Man wird nur äußerst selten sehen, dass ein griechisches Ehepaar allein an einem Tisch sitzt. Außerdem gehen die Griechen selten vor 21:00 Uhr zum Essen. Besonders im ländlichen Bereich werden in der Taverne dann zahlreiche kleine Gerichte bestellt, die dann über den ganzen Tisch verteilt  werden. Jeder von der Tischrunde "bewaffnet" sich mit einer Gabel und nimmt sich von den Tellern was er möchte. Dabei wird dann weiter geredet und diskutiert - ein solches Essen zieht sich daher häufig über mehrere Stunden hin. (Weitere Informationen zum Essen finden Sie unter "E").

Taxi

Taxis sind in ganz Griechenland ein beliebtes und - im Vergleich zu Deutschland -  recht preiswertes Verkehrsmittel. Besonders in den Großstädten ist es aber schwierig eines der begehrten Taxis zu bekommen. In Athen gibt es z.B. ca. 13.000 (!) Taxis und diese gelben Fahrzeuge sind auch stets präsent - aber leider immer schon voller Fahrgäste. Es kann also zum Geduldsspiel werden, bevor man ein freies Taxi findet. Ein Tipp: Taxifahrer halten auf Handzeichen - also Arm herausstrecken und winken. Auch wenn schon ein Gast im Taxi sitzt und man will ungefähr in die gleiche Richtung, wird man mitgenommen (man zahlt aber unabhängig voneinander). Eine Taxifahrt kann zum Erlebnis werden, denn der Fahrstil kann dem Fahrgast (unabhängig von der Hitze) häufig den Schweiß auf die Stirn treiben.  Und im besten Zustand sind die Taxis auch nicht immer. Außerdem sind einige der Taxifahrer nicht für ihre Ehrlichkeit beim Fahrpreis berühmt - aber schwarze Schafe gibt es überall.
Selbst auf kleineren Inseln werden Sie - sofern es die Straßenverhältnisse erlauben - Taxis vorfinden. Manchmal sind sie auch das einzige Verkehrsmittel, um als Urlauber zu einem bestimmten Ziel zu kommen.
Die Taxis haben in Griechenland aber keine einheitliche Farbe - in Athen sind sie z.B. gelb, auf Rhodos blau, auf Karpathos grau usw.
Neben dem normalen Fahrpreis fallen manchmal  Zuschläge an - so z.B.
- für Gepäck
- an Feiertagen (z.B. in der Osterwoche)
- für Nachtfahrten
- für telefonisch bestellte Taxis

Thassos

Thassos (398 qkm - 14.000 Einwohner) ist die zweitgrößte der nordägäischen Inseln und die nördlichste Insel Griechenlands. Wegen ihrer Nähe zum Festland gehört sie jedoch zum Regierungsbezirk von Kavalla (Ost-Makedonien). Die Insel ist vom Tourismus noch nicht so sehr überlaufen, obwohl sie sehr schöne Strände hat und auch recht abwechslungsreich ist. Leider wurden 1986 größere Waldgebiete Opfer einer schlimmen Brandkatastrophe. Trotzdem ist Thassos immer noch eine grüne Insel. Der höchste Berg der Insel ist 1.204 Meter hoch. Thassos-Stadt (ca. 3.000 Einwohner) und Skala Prinos sind die Fährhäfen der Insel. In Thassos-Stadt lohnt ein Besuch der antiken Agora (aus dem 5. Jh. v. Chr. - mit einigen wieder aufgestellten Säulen), des archäologischen Museums (mit Funden aus der archaischen und römischen Zeit) und des Amphitheater (liegt oberhalb der Stadt an einem Hang mit herrlichem Ausblick). Schöne Strände findet man an der Ostküste bei Kinira, an der Südküste bei Aliki und an der Westküste im Umkreis von Potos (z.B. Psili Ammos Beach). Es folgt eine kurze Beschreibung von Sehenswürdigkeiten und interessanten Dörfern:


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Thassos und Samothraki
Die im Norden der Ägäis gelegenen Inseln werden oft mit grünen Smaragden verglichen. Mit ihren kristallklaren Bächen, ihren steilen Wasserfällen, den dichten Wäldern und riesigen Farnen erinnern insbesondere die Nordhälften der Inseln fast an tropische Urwaldlandschaften. Während das ruhige Samothraki besonders von eingefleischten Griechenlandfans besucht wird, magnetisiert das quirlige Thassos Urlauber aller Couleur. Badefans kommen ebenso auf ihre Kosten wie Wanderfreunde, denn neben vielen feinsandigen Stränden haben die Inseln Berge mit durchaus alpinem Charakter zu bieten. Antje und Gunther Schwabs Reisehandbuch enthält Wandervorschläge, weist auf die besten Bademöglichkeiten hin, bietet Tipps zum Übernachten, Essen und Trinken und gibt Anregungen für ein aufregendes Nachtleben. Die Palette reicht vom einfachen Privatzimmer bis zum Luxushotel und von der schlichten Dorftaverne bis zum Feinschmeckerrestaurant.

zur Leseprobe des Reiseführers "Thassos und Samothraki" >>>

zur Bestellmöglichkeit beim Michael Müller Verlag >>>

Pressestimmen:
"Bestes Buch zu Thassos & Samothraki."
(Tours)

"Übersichtlich aufgebaut und durch das handliche Format ein praktischer Reisebegleiter. Keine langen Reportagen, vielmehr kurze Texte informierten den Urlauber, was ihn vor Ort erwartet."
(Mainpresse)

"Für Perfektionisten!"
(Braunschweiger Zeitung) 

Theodorakis, Mikis

Mikis Theodorakis ist der bekannteste Komponisten und Interpret Griechenlands. Theodorakis wurde am 29.07.1925 auf der Insel Chios geboren. Während des 2. Weltkrieges schloss er sich den Widerstandskämpfern an, die gegen die Besatzungssoldaten aus Italien und Deutschland kämpften. In dem Bürgerkrieg, der sich fast nahtlos an den 2. Weltkrieg anschloss, kämpfte er auf der Seite der Linken. Theodorakis wurde in dieser Zeit mehrfach verhaftet und gefoltert. Nach dem Bürgerkrieg erholte er sich auf Kreta von den Auswirkungen der Folterungen. Als es ihm wieder besser ging, setzte er in Athen und Paris sein Musikstudium fort. Seine erste Sinfonie widmete er der Versöhnung der Griechen, denn durch den Bürgerkrieg waren tiefe Gräben innerhalb der Bevölkerung entstanden. Kurz darauf wendete sich Theodorakis aber der ernsten Musik ab und widmete seine ganze Schaffenskraft der griechischen Volksmusik, da ein "Glaubenskampf" zwischen der demotischen und der rembetischen Musik entbrannt war. Der Rembetiko (weitere Informationen unter "R") ist die Musik der ärmeren Stadtbevölkerung, die demotische Musik hingegen die traditionelle Musik der einzelnen Regionen und Inseln. In diese Zeit fällt auch seine weltweit bekannte Musik zu dem Film "Zorbas".
1967 kam es dann in Griechenland zum Putsch der Obristen und einer Militärdiktatur. Theodorakis schloss sich der Patriotischen Front an und wurde einige Monate später verhaftet, wieder gefoltert und in das Konzentrationslager Oropos verschleppt. Eine schwere Erkrankung suchte ihn dort auf, die fast zu  seinem Tod geführt hätte. Erstmals setzte eine internationale Solidaritätsbewegung für Theodorakis ein, der sich so bekannte Künstler wie Leonard Bernstein und Harry Belafonte angehörten. 1970 wurde er ins Exil geschickt. Weltweit gab er anschließend Konzerte, um mit seiner Musik den Kampf gegen die Militärdiktatur wieder aufzunehmen und sich für die Demokratie in seinem Heimatland einzusetzen. Mikis Theodorakis wurde damit zum Inbegriff des Widerstandes gegen jegliche Diktatur.
Nachdem die Militärdiktatur 1974 gestürzt wurde, kehrte Theodorakis nach Griechenland zurück und wurde wie ein Volksheld gefeiert. Da das politische Leben in Griechenland aber immer noch nicht in geordneten Bahnen verlief, fühlte er sich hin- und hergerissen. Ende der siebziger Jahre ging er zurück nach Paris und widmete seine ganze Kraft wieder der sinfonischen Musik. Neben den Sinfonien, der Kirchenmusik und den Kantaten schrieb Theodorakis auch einige Opern (z.B. Elektra und Medea).
Anfang der neunziger Jahre setzte er sein politisches Engagement in Griechenland fort (ein Schwerpunkt war u.a. die Aussöhnung zwischen den Griechen und den Türken). Seit Mitte der neunziger Jahre ist Mikis Theodorakis nur noch als Komponist und Dirigent tätig.

Thessalien

Die Region Thessalien liegt so ziemlich in der Mitte Griechenlands (östlich der Region Epirus und südlich der Region Makedonien. Die Haupteinnahmequelle der ca. 1 Million Menschen ist immer noch die Landwirtschaft (u.a. Weizen, Baumwolle, Oliven und Wein). Die östliche Hälfte ist von großen Ebenen geprägt, während die westliche Hälfte sehr gebirgig ist. Schöne Strände gibt es eigentlich nur auf der Halbinsel Magnisia (Pilion). Die bedeutendste Sehenswürdigkeit von Thessalien sind die Meteora-Klöster (siehe dazu unter "M"). Einige weitere Orte und Sehenswürdigkeiten werden nachfolgend kurz beschrieben:

Thessaloniki

Thessaloniki ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands und hat mittlerweile über 900.000 Einwohner. Thessaloniki ist die Hauptstadt der Region Makedonien, war 1997 Kulturhauptstadt Europas und ist ein bedeutendes Wirtschaftszentrum und ein wichtiger Umschlagplatz für den Handel mit dem Balkan sowie dem Nahen und Mittleren Osten. Schon in der Antike war Thessaloniki sehr bedeutend, denn die Stadt lag an der Via Egnatia, dem Handelsweg zwischen Italien und Konstantinopel. Gegründet wurde die Stadt 315 v. Chr. von König Kassandros und erhielt den Namen seiner Frau Thessaloniki, einer Schwester von Alexander dem Großen. 1430 wurde Thessaloniki von den Türken erobert. Von der Beatzungszeit zeugen noch heute mehrere Moscheen. Saloniki - wie die Stadt von den meisten Griechen genannt wird - ist eine moderne Stadt mit zahlreichen ruhigen Ecken und mehreren antiken und mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten. 

Außerdem gibt es in Thessaloniki eine Vielzahl an interessanten Kirchen, für die diese Stadt berühmt ist - z.B. Agia Sophia (8. Jh.), Agios Nikolaos Orphanos (14. Jh.), Agia Ekaterini (13. Jh.), Kloster Vlatadon (14. Jh.), Panagia Chalkeon (11. Jh.), Agios Dimitrios (5. Jh.) und  Profitis Ilias (14. Jh.).
Der Flughafen von Thessaloniki liegt ca. 15 km südlich vom Zentrum der Stadt. Neben zahlreichen Chartermaschinen starten und landen hier auch viele internationale Linienfluggesellschaften. Innergriechische Verbindungen gibt es u.a. mit Athen, Ioannina, Kreta, Rhodos und Skiathos. Schiffsverbindungen bestehen hauptsächlich zu den Sporaden.

Thrakien

Die Region Thrakien ist die nordöstlichste Region Griechenlands und grenzt an Bulgarien und der Türkei. Westlich von Thrakien liegt die Region Makedonien. Zur Grenze nach Bulgarien ist diese Region sehr gebirgig. Zur Küste hin erstrecken sich ausgedehnte Ebenen mit riesigen Tabakplantagen und Getreidefeldern. Das Wasser aus dem Gebirge lässt hier eine ertragreiche Bewirtschaftung zu. Über 400 Jahre war diese Region von Türken und Bulgaren besetzt. Den muslimischen Einfluss merkt man noch besonders in der Bezirkshauptstadt Xanthi (ca. 30.000 Einwohner), denn in Xanthi und den umliegenden Dörfern leben noch zahlreiche türkische Moslems und der islamischen Religion angehörige bulgarischstämmige Bewohner.
Es folgen einige kurze Beschreibungen von interessanten Orten und Sehenswürdigkeiten:


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Nord- und Mittel-Griechenland 
In den letzten Jahren waren es vor allem per Charter erreichbare Inselziele, die immer neue Zuwachsraten erzielten. Die nördlichen Landesteile wiederum hatten durch den Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien das Ausbleiben der vielen vorher auf dem Landweg anreisenden Griechenlandurlauber zu verschmerzen. Doch nun ist auch hier eine Trendwende feststellbar: Immer mehr Besucher wissen die landschaftliche Vielfalt Nordgriechenlands, seine endlos langen Küsten und das waldreiche, gebirgige Landesinnere zu schätzen, wobei die meisten mittlerweile per Flug oder mit der Fähre anreisen. Das Standardwerk von Peter Kanzler und Andreas Neumeier ist für Griechenlandkenner und Neuentdecker ein unverzichtbarer Reisebegleiter – randvoll mit nützlichen Informationen und unterhaltsamen Hintergrundstorys.

zur Leseprobe des Reiseführers "Nord- und Mittel-Griechenland" >>>

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Pressestimmen:
"Ob der Benutzer Kunst und Kultur, Städte oder Landschaften oder Badeferien sucht, dieses komplett überarbeitete, sehr empfehlenswerte Reisehandbuch hält wertvolle Tipps für jeden bereit."
(das neue buch/Buchprofile)

"Spannend wie ein Lesebuch präsentiert sich der Verlagsklassiker 'Nord- und Mittelgriechenland'. Die Autoren bieten ein Potpourri aus Informationen, Geschichten über Land und Leute und vor allem wasserdichte Detailinformationen zu allem, was für den Griechenlandreisenden auf seiner Tour durch den nördlichen und mittleren Landesteil unverzichtbar ist."
(Münchberg-Helmbrechtser-Zeitung)

"Das Reisehandbuch Nord- und Mittelgriechenland von Peter Kanzler und Andreas Neumeier zur individuellen Erkundung des 'grünen Griechenland' (Makedonien, Thrakien, Thessalonien, Ionische Inseln, Athen ...) liegt in einer komplett überarbeiteten Neuauflage vor. Die Fülle an Informationen und Tipps begeistert – ein perfekter Allround-Guide."
(Salzburger Woche)

Toiletten

Besonders im ländlichen Bereich - und dort auch meist nur in alten Tavernen - sind die Toiletten manchmal recht gewöhnungsbedürftig, denn es gibt teilweise keine WC´s auf denen man sitzt, sondern man stellt sich mit den Füßen auf zwei Fußtritte und hockt sich über eine Öffnung im Boden, um das "Geschäft" zu erledigen.  Das erfordert natürlich etwas "Treffsicherheit" und auch ein gutes Gleichgewicht. Aber keine Angst, in den touristischen Gebieten finden Sie Toiletten vor, wie wir sie von zuhause kennen, und in den Hotels sowieso. Da das Abwassersystem in Griechenland total veraltet ist, werfen die Griechen das benutzte Toilettenpapier nicht in das Klo, sondern in einen Eimer, der neben dem WC steht. Damit sollen Verstopfungen des maroden Abwassersystems vermieden werden. Nicht selten findet man auf den Toiletten ein Hinweisschild vor, auf denen steht, dass sich bitte auch die Urlauber so verhalten mögen. Öffentliche Toiletten sind leider sehr häufig in einem schlechten Zustand und nicht gerade sauber. Einige Papiertaschentücher sollte man immer parat haben, denn nicht immer findet man in den öffentlichen WC´s Toilettenpapier vor. Da manchmal nur der griechische Name an der Tür steht, ob es eine Toilette für Männlein oder Weiblein ist, hier die Übersetzung : ginaikon = Frauen, andron = Herren.

Tourismus

Mittlerweile besuchen jedes Jahr mehr Urlauber Griechenland, wie das Land Einwohner hat. Dabei hat sich (leider) das Urlaubsklientel erheblich verändert. Früher waren es überwiegend Urlauber, die die griechische Kultur und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten kennen lernen wollten. Heute steht bei vielen Touristen "Sonne, Strand und Fun" ganz oben auf dem Urlaubswunschzettel. Wir haben schon zahlreiche Touristen gesehen, die während ihrer 14 Tage Urlaub nicht ein einziges mal die Hotelanlage verlassen haben - besonders seit der "Modeerscheinung" All-Inclusive. So kann man natürlich Griechenland, die Griechen und deren Kultur nicht kennen lernen, was wir persönlich als sehr schade empfinden. Griechenland hat nämlich mehr als Sonne, sauberes Wasser und schöne Strände zu bieten. Leider fällt es auch immer mehr Touristen schwer, sich im Urlaub wie ein Gast zu benehmen. Nicht selten werden Sitten und Gebräuche mit Füßen getreten. Wir können es uns z.B. kaum vorstellen, dass eine deutsche Frau in Deutschland auf die Idee kommen würde, eine Kirche im Bikini zu besichtigen - in Griechenland haben wir es leider schon gesehen. Peinlich ist es auch, wenn sich Urlauber in eine Strandtaverne setzen, sich dort ein Mineralwasser bestellen und dann ihre mitgebrachten Sandwiches essen. Zuhause würde wohl keiner auf die Idee kommen, sich in einem Restaurant nur ein Getränk zu bestellen, um dann das mitgebrachte Essen zu verspeisen. Immer mehr Urlauber bringen auch ihre im Supermarkt etwas günstiger gekauften Getränke mit an die Poolanlage des Hotels, obwohl es dort eine Poolbar gibt (würden wir zwar nicht machen, aber damit kann man ja eventuell noch leben). Aber einige besitzen dann noch die Unverfrorenheit und gehen an die Poolbar, um sich dort Gläser und Eiswürfel zu holen und regen sich dann noch lauthals auf, wenn ihnen gesagt wird, dass dieses für selbst mitgebrachte Getränke leider nicht möglich ist.
Der Massentourismus hat aber noch weitere negative Erscheinungen. Besonders in den Jahren zwischen 1980 und 1990 wurde zahlreiche Hotelklötze in die Landschaft gesetzt, die die ansonsten schöne Landschaft zerstören. Mittlerweile hat man jedoch aus den Fehlern gelernt und die jetzt entstehenden Hotelneubauten passen sich meist der Landschaft an. Durch den Massen- und Billigtourismus sind in den letzten Jahren viele Fastfood-Restaurants entstanden und diese haben dafür gesorgt, dass leider immer mehr urige Tavernen aufgeben mussten.
Will man einen erholsamen Urlaub in Griechenland verbringen, sind die mittlerweile zahlreichen Ferienwohnungen und Ferienhäuser eine gute Alternative zu den meist größeren Hotels, in denen man bei Pauschalreisen überwiegend untergebracht wird.

Uhrzeit

In Griechenland gilt die "Osteuropäische Zeit" - gegenüber der "Mitteleuropäischen Zeit" herrscht eine Abweichung von + 1 Stunde (Beispiel: in Deutschland = 14:00 Uhr - in Griechenland = 15:00 Uhr). Da es in Griechenland auch die "Sommerzeit" gibt und die Uhren am gleichen Tag umgestellt werden, bleibt es immer bei der Abweichung von 1 Stunde.

 

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